Fotografieren mal anders

In dem Projekt von Frau Lucke geht es darum, mit einer selbstgebauten Kamera aus Pappe Fotos zu machen. Aber wie? Am Montag fing es mit der Cyanotypie an.

Cyanotypie ist eine Arf von Druck nur mit Licht und Chemikalien. Man legt ein Objekt (in dem Fall ein Blatt) auf ein analoges, mit Chemikalien bestrichenes Blatt Papier. Dieses analogische Blatt Papier wird für 5 Minuten in eine Dunkelkammer gelegt. Nach den 5 Minuten wird das Objekt runter genommen und an der Stelle wo das Objekt war, entsteht die Form des Objektes in weiß.

Am Dienstag fing dann der Bau der Kamera an.

„Ich habe dieses Projekt gewählt, da kein besseres mehr übrig war und es sich interessant angehört hat“,meinte eine Schülerin. In einer ruhigen Atmosphäre, mit „chilliger“ Musik im Hintergrund, bastelten die 10 Mädchen den Rahmen der Kamera.

Frau Lucke erklärt uns: „Ein lichtempfindliches Papier wird in die Kamera getan. Danach lässt man, durch eine kleine Öffnung, welche durch eine Klappe verschlossen ist, für 7 bis 8 Sekunden Licht in die Kamera. Nachdem die Klappe wieder geschlossen ist, bringt man die Kamera in eine Dunkelkammer. In der Dunkelkammer wird dann das lichtempfindliche Papier in ein Entwicklungsbecken, mit einer Entwicklungsflüssigkeit gelegt. Anschließend wird es gesäubert, in einen Fixierer getan und nach ein paar Minuten wieder gesäubert. Jetzt kann man das Bild begutachten.“ 

 

Wir finden diese Art zu fotografieren interessant, finden jedoch die heutige Art deutlich einfacher.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.