Knapp am Bundesfinale vorbei: U14-Turnerinnen des Gymnasiums Walsrode begeistern beim Landesentscheid Niedersachsen

Mit einer beeindruckenden Leistung haben die jungen Turnerinnen der Wettkampfklasse U14 des Gymnasiums Walsrode beim Landesentscheid Niedersachsen im bundesweiten Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ auf sich aufmerksam gemacht. Die Mannschaft verpasste die Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin nur hauchdünn – nach einem dramatischen Wettkampf, der spannender kaum hätte sein können.

Besonders bemerkenswert: Das Team vom Gymnasium Walsrode trat mit dem jüngeren Geburtsjahrgang an und musste sich gegen teils deutlich erfahrenere Mannschaften behaupten. Doch davon ließen sich die jungen Gymnasiastinnen nicht beeindrucken – im Gegenteil: Von Beginn an überzeugten die Schülerinnen mit sauberen Übungen und großer Konzentration an allen Gerätebahnen.

Am Ende entwickelte sich ein dramatisches Finale: Nach Abschluss aller Geräte lag das Gymnasium Walsrode punktgleich mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfsburg. Die Entscheidung über das begehrte Ticket zum Bundesfinale in Berlin musste daher über eine einzelne Wertung an der Gerätebahn C (Schattenrollen, Hockwenden und Synchronturnen) fallen. Hier fiel das Urteil der Kampfrichterinnen denkbar knapp aus. Mit lediglich 0,05 Punkten Unterschied – der kleinstmöglichen Differenz – ging der Landessieg nach Wolfsburg. Für die Walsroder Turnerinnen bedeutete dies Platz zwei im Landesentscheid und damit das denkbar knappste Verpassen der Qualifikation für das Bundesfinale.

Trotz der hauchdünnen Entscheidung überwiegt beim Gymnasium Walsrode der Stolz über die gezeigten Leistungen. „Natürlich tut es im ersten Moment weh, wenn man ganz knapp Berlin verpasst“, sagte Lilith Pickard, „aber wir wissen, dass wir einen nahezu perfekten Wettkampf geturnt haben – und darauf können wir richtig stolz sein.“ Die Worte spiegeln die reife Haltung des jungen Walsroder Teams wider, das sich nicht entmutigen lässt. Zu den erfolgreichen Turnerinnen beim Landesentscheid gehörten: Anna Bertram, Lilith Pickard, Greta Arkenberg, Fabiana Kannemann sowie Amelie Ahmetaj. Integraler Bestandteil des Teams sind ebenso die engagierten Turnerinnen Amara Rupalla, Frieda Lemke sowie Karla Leester.

„Die Mädchen haben von der ersten bis zur letzten Übung alles abgerufen, was wir in den vergangenen Monaten trainiert haben“, betonte Sportlehrer und Betreuer Björn Elling. Zudem hob Elling die beeindruckende Kooperation mit dem TV Jahn Walsrode sowie mit der Vereinstrainerin Melanie Neumann hervor, die die turnerischen Grundlagen für diesen Erfolg gelegt hat. „Gerade weil viele Mädchen noch zu den Jüngeren im Wettbewerb gehören, ist dieses Ergebnis besonders bemerkenswert.“, ergänzte Neumann. Auch aus Betreuersicht überstrahlen die gezeigten Leistungen die sehr knapp verpasste Qualifikation. „Wenn eine so junge Mannschaft auf Landesebene mit den besten Schulen des Landes punktgleich ist, dann ist das ein riesiger Erfolg“, ordnete der betreuende Lehrer das Ergebnis ein. Die enge Entscheidung zeige, dass das Gymnasium Walsrode sportlich auf dem richtigen Weg sei und in den kommenden Jahren in der Sportart Gerätturnen weiter eine wichtige Rolle spielen könne.

Das Gymnasium Walsrode hat sich somit eindrucksvoll auf Landesebene präsentiert – und darf mit dem jungen Mädchen-Team mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken.

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