2. Fachtag „Hausaufgaben im Ganztag“

Am 25. April 2013 fand in den Räumen unserer Schule die zweite Fachtagung „Hausaufgaben und Lernzeiten“ statt, die von der niedersächsischen Serviceagentur „Ganztägig lernen“ ausgerichtet wurde. Neben der Leiterin dieser Agentur und dem Moderatorenteam waren Lehrkräfte aus zahlreichen Schulen aus Niedersachsen anwesend, wobei verschiedene Schulzweige (Grundschule, Oberschule, Gymnasium) vertreten waren. Ausgehend von der Frage, wie sich das Stellen und Machen von Hausaufgaben sinnvoll in die Organisation des ganztägigen Unterrichts eingliedern lässt, beinhaltete der Fachtag dieses Mal vor allem die praktische Arbeit an der Entwicklung von Hausaufgabenkonzepten im Ganztag. Diese Konzepte sollen in eine Broschüre, die die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ zum Thema herausbringen will, einfließen.

Es zeigte sich, dass die anwesenden Schulen den Ganztagsbetrieb unterschiedlich organisieren (von zum Beispiel zwei bis vier Tagen in der Woche, offen oder halboffen), und dadurch bedingt auch mit dem Thema „Hausaufgaben im Ganztag“ verschieden umgehen. Am Ende des Fachtages waren sich alle Beteiligten einig, dass ein solcher Erfahrungsaustausch sinnvoll ist und neue Impulse für die eigene Arbeit im Ganztag bietet.

Nachdem an zwei Fachtagen die Erkenntnisse und Ideen von Lehrkräften gesammelt wurden, sollen nun am 30. Mai 2013 Ganztagsschülerinnen und -schüler aus den verschiedenen Schulzweigen zum Umgang mit Hausaufgaben befragt werden. Auch ihre Erfahrungen sollen in der Broschüre „Hausaufgaben im Ganztag“ Berücksichtigung finden. Gastgeber für diese Befragung wird wiederum das Gymnasium Walsrode sein, das sich in dieser Rolle bereits bestens bewährt hat.

Nach der Begrüßung durch die Leiterin der Serviceagentur, Frau Bockholt, erfolgte ein kurzes Impuls gebendes Referat der beiden Moderatoren Birgit Schröder und Herbert Bosshammer über die Rahmenbedingungen von Hausaufgaben und die Aufgaben des Kollegiums einer Schule, der einzelnen Lehrkraft sowie der Schülerinnen und Schülern im Zusammenhang mit ganztägigem Lernen. Anschließend arbeiteten die Anwesenden, nach Schulzweigen gruppiert, an der Entwicklung von Hausaufgabenkonzepten im Ganztag, wobei bereits vorhandene Konzepte und gemachte praktische Erfahrungen in die Entwürfe einflossen. Die abschließende Präsentation der erarbeiteten Ideen zeigte, wie vielfältig mit dem Thema „Hausaufgaben“ umgegangen werden kann, und offenbarte auch, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der grundsätzlichen Arbeit mit Schülerinnen und Schülern der verschiedenen Schulzweige liegen.

Zum Beispiel haben einige Schulen gute Erfahrungen mit dem Führen eines so genannten „Schulplaners“ gemacht, und diesen verbindlich für alle Schülerinnen und Schüler eingeführt. Am Gymnasium Walsrode gilt diese Verbindlichkeit ausschließlich für die Jahrgänge 5 und 6, aber auch alle anderen Schülerinnen und Schüler können einen solchen Planer, in dem unter anderen auch Hausaufgaben notiert werden können, käuflich erwerben (eine Bestellung ist noch bis zum 15. Mai möglich, siehe Hinweis auf der Homepage). Ein guter sinnvoller Tipp zum Eintragen der Hausaufgaben kam von zwei Grundschullehrkräften: Die Hausaugaben sollten nicht am Tag der Aufgabenstellung, sondern an dem Tag eingetragen werden, zu dem sie aufgegeben sind (ähnlich wie bei einem Termin, den man sich ja auch an dem Tag im Kalender einträgt, an dem man diesen hat). Nach ihrer Erfahrung werden die Hausaufgaben so häufiger nicht vergessen. Diese Idee hat die Hausaufgaben-Arbeitsgruppe des Gymnasiums Walsrode für ihr Konzept direkt aufgegriffen.

 

 

 

 

 

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