Englischkurse auf Studienfahrt nach London

„Fish & Chips“, „Englisch tea“, die Queen, Harrods, Shakespeare… Juhu wir sind in London! Für uns, die Schüler der beiden Englischkurse auf erhöhtem Niveau des zwölften Jahrgangs, ging die Studienfahrt (vom 15.10-19.10) in die Weltmetropole London. Begleitet wurden die Kurse von Norbert Holzky, Werner Niemann und Grit Wieprecht. Schon die Fahrt vom Flughafen zu unserem Hotel gestaltete sich für viele Schüler spannend. Wir konnten nicht nur hautnah erleben, wie es sich anfühlt auf der „falschen“ Straßenseite zu fahren, sondern auch die ersten Eindrücke sammeln.

Das Klischee, dass es in England immer regnen solle, traf bei uns nicht zu. Die ersten Highlights warteten bereits am ersten Tag auf uns: „Piccadilly Circus“ und die „Oxford Street“ standen als Erstes auf dem Programm. Anschließend ging es weiter zu „Houses of Parliament“, „Big Ben“ und „London Eye“. Dass London eine Stadt der Gegensätze ist, in der Kultur und Moderenes aufeinanderprallen, wurde uns spätestens dann klar.

Am Abend nahmen wir an einer Comedy-Veranstaltung in einem Pub teil. Dort erwarteten uns Komiker aus aller Welt, die das Publikum den ganzen Abend unterhielten. Die englische Sprache stellte dabei keine Barriere dar. Im Gegenteil! Durch das Englische wurden manche Comedy-Einlagen für uns erst interessant und lustig. In den weiteren vier Tagen standen noch viele Sehenswürdigkeiten wie die St. Paul’s Cathedral, der „Buckingham Palace“ und die „Tower Bridge“ auf dem Programm. Die Oxford Street lud zum Shoppen ein und die vielen Gassen, Läden und Gebäude der Stadt beeindruckten sowohl die Schüler als auch die Lehrer immer wieder aufs Neue.

Ein ganz besonderer Programmpunkt war der Besuch des „Globe Theaters“, der Wirkungsstätte Shakespeares. Unsere Annahme, bei dem Vortrag über das Globe Theater und das Wirken Shakespeares handele es sich um eine eher langweilige Vorstellung, stellte sich schnell als falsch heraus. Das Leben Shakespeares, der Inhalt seiner Stücke und die Architektur des „Globe Theaters“ wurden uns durch einen Schauspieler des „Globe Theaters“ sehr interessant und auch lustig präsentiert.

Auch der Besuch von Museen blieb nicht aus. Im „British Museum“ konnten wir uns sogar passend zu dem Thema „Shakespeare“ eine Ausstellung ansehen. Auch das „Modern Tate“ war für viele Schüler sehr interessant. Ein weiterer Bestandteil des abwechslungsreichen Programms war „Greenwich“, wo wir das erste Mal den Nullmeridian sehen konnten. Von dort aus unternahmen wir eine Bootstour Richtung Westminster. Da viele Sehenswürdigkeiten an der Themse stehen, konnten wir diese auch vom Wasser aus erkunden.

Am letzten Abend besuchten wir ein Musical. Eine Gruppe von Schülern besuchte das Stück „Billy Elliott“, während die zweite Gruppe sich „The Phantom Of The Opera“ anschaute. Dies war unsere Chance, Musicals zu besuchen, die es in unserer näheren Umgebung zu Hause nicht gibt. Am Tag unseres Abflugs stand etwas sehr Spannendes auf dem Programm. Wir fuhren nach „East London“ und nahmen dort an einem „Multicultural Walk“ teil. Unser Guide erklärte uns, dass wir nur selten so viele Kulturen an einem Ort in England sehen werden. Menschen indischer, pakistanischer, arabischer Herkunft wohnen auf engstem Raum zusammen. Dieser Programmpunkt, der uns die kulturelle Diversität in London veranschaulichen sollte, war nicht nur interessant, weil kaum einer von uns diese Vielschichtigkeit schon einmal so ausgeprägt in einer Großstadt gesehen hatte, sondern auch, weil wir einen Einblick in die von Touristen eher selten besuchten Suburbs von London gewinnen konnten.

Während unseres gesamten Aufenthalts zeigten uns die Lehrer sehr viele bekannte Sehenswürdigkeiten und Kulturstätten. Wo es aber die besten Fish & Chips gibt oder die schönsten Geschäfte, mussten die Schüler selbst erkunden.

Text von Ema Djajic

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