Reden ist schwer, aber es hilft – Alkoholprävention für die 9. Klassen

Am Montag und Dienstag, den 18. und 19. Juni 2012, gab es für alle 9. Klassen eine Veranstaltung zur Alkoholprävention. Zwei Frauen von der ehrenamtlichen Selbsthilfegruppe „Guttempler“ erzählten etwas über die Abhängigkeit von Alkohol und die Entzugstherapie, der sie sich selbst beide unterzogen hatten. Dabei machten die beiden deutlich, dass dieser Vortrag keine Ermahnung, sondern vielmehr ein Erfahrungsbericht sein sollte.

Sie erklärten ausführlich, wie sie zu der Alkoholsucht gekommen waren und wie sie dann wieder „trocken“ wurden. Als schwersten Teil der Therapie bezeichneten sie beide den eigenen Umgang mit der Krankheit. Es sei schwer, auf sein bisheriges Leben zurückzublicken und sich klar zu machen, welche Fehler man gemacht habe, aber das Reden würde helfen.

Außerdem durfte jeder Rauschbrillen aufsetzen, die einem das Gefühl von 0,8 bzw. 1,2 Promille vermitteln sollten. Es war in der Tat nicht einfach, ohne Fehlgriff einen Gegenstand vom Boden aufzuheben und in die Hand einer der Frauen zu legen oder seinen Namen exakt auf die Linien eines Blattes zu schreiben. Trotzdem hatten alle viel Spaß, wobei natürlich der Ernst der Lage nicht außer Acht gelassen wurde.

Text von Annabelle Herder (9g)

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